Warum Video im Unterricht?

  • Weil man durch die Visualisierung von Lerninhalten besser und nachhaltiger lernt („Learning by design“).
  • Weil es sinnvoller ist, mit Schülern ihre Videohandys kreativ zu nutzen als sie nur zu verteufeln.
  • Weil das Lesen und Verstehen von Bildern (visual literacy) dringend trainiert werden muss, damit Schüler/innen Medieninhalte nicht einfach kritiklos annehmen (Werbung, Pseudodokumentationen …).
  • Weil die Förderung von Kreativität, Eigenständigkeit und Teamarbeit mit Videoarbeit besonders effektiv ist.
  • Weil Medienkompetenztraining nicht nur das Bedienen lernen von Geräten sein darf, sondern handlungsorientiert sein muss.
  • Weil sich viele Lernziele der in die Fächer integrierten Medienpädagogik mit keinem anderen Medium umsetzen lassen.
  • Weil viele Vorgänge nicht in „Echtzeit“ zu beobachten sind. Mit Video kann prima geforscht werden! Beispiele: Zeitraffer, z.B. zur Wetter- oder Wachstumsbeobachtung, Zeitlupe bei naturwissenschaftlichen Experimenten.
  • Weil die Selbstbeobachtung bei vielen Unterrichtszielen der einzige Weg zum Lernerfolg sein kann. Beispiele: Bewegungsstudien, Bewerbungstrainings, Training der Präsentationskompetenz, Sprachtraining, Kommunikationstraining.
  • Weil Alltag, Kunst, Kultur und Unterhaltung nicht mehr ohne Video vorzustellen sind: Überwachungskameras, Videoinstallationen, Videokunst, Film und Fernsehen, Trickfilme, Video-Communities, Webcams, Handyvideos und vieles mehr.
  • Weil bewegte Bilder Schüler/innen faszinieren und motivieren, es riesigen Spaß macht und man mit Freude besser lernt.
Quelle: http://lehrerfortbildung-bw.de/werkstatt/video/unterricht/
Zuletzt geändert: Samstag, 12. Juni 2010, 20:00