Pinnacle VideoSpin - Anleitung
Anleitung: Videoschnitt mit Pinnacle VideoSpin
Das kostenlose Schnittprogramm Pinnacle Videospin unterstützt den Anwender dabei, die eigenen Filmaufnahmen ohne großen Aufwand professionell aufzubereiten. Das Programm bietet neben dem Entfernen unerwünschter Szenen auch das Einbinden von Übergangseffekte und Titeln an.
Video Pinnacle VideoSpin
Pinnacle VideoSpin: Videoanleitung des kostenlosen Schnittprogramms Zum Video: Pinnacle VideoSpin
Inhaltsverzeichnis
- 1Videos, Tonspuren und Fotos importieren
- 2Navigieren in der Timeline
- 3Schneiden und bearbeiten
- 4Filme erstellen
- 5Fazit
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Das Programm arbeitet unter den Betriebssystemen Windows XP und Vista, der Hersteller empfiehlt für den reibungslosen Betrieb einen Prozessor mit mindestens 2,4 Gigahertz sowie ein Gigabyte an Arbeitsspeicher. Bereits während der Installation richtet Pinnacle Videospin ein Codec-Paket ein, das unter anderem die Formate MPEG-2, MPEG-4, DivX und MP3 unterstützt. Allerdings stellt das Codec-Paket nach 15 Tagen den Dienst ein - wer danach weiter mit der Schnittsoftware arbeiten möchte, muss noch entsprechende Codecs installieren.
Die Programmoberfläche
Die Benutzeroberfläche der Anwendung besteht aus drei Hauptbereichen. Unter der Rubrik "Album", erwarten den Anwender auf der linken Bildschirmseite importierte Mediadateien, Videoübergänge, Titel und Effekte. Auf der rechten Seite der Oberfläche zeigt der Vorschaumonitor das Filmmaterial an. Die untere Hälfte des Programmfensters füllt eine Zeitachse, die sogenannte "Timeline", aus. Die Leiste dient zur Bearbeitung des Filmmaterials.
Videos, Tonspuren und Fotos importieren
Digitales Rohmaterial importiert der Hobbyfilmer entweder von der Festplatte, oder er nimmt Videomaterial von einer angeschlossenen DV- oder Digitalkamera auf. Für den Import vom Datenträger klickt der Nutzer im Bereich "Album" auf das Kamerasymbol. Anschließend öffnet ein Klick auf das blaue Ordnersymbol ohne Pfeil ein Fenster für die Dateiauswahl.

Pinnacle Video Spin: Digitales Rohmaterial importiert das Programm sowohl von der Festplatte als auch von einer angeschlossenen Digitalkamera.
Kamera-Aufnahmen gelangen per Firewire-Kabel auf den Rechner. Sobald das Gerät mit dem Computer verbunden und eingeschaltet wurde, bietet die Schaltfläche "Datei" > "Importiere Medien von Gerät " Zugriff auf ein neues Fenster, das die Kamera als Datenquelle anzeigt. Der Anwender bestimmt lediglich den gewünschten Speicherort und klickt anschließend auf "Importieren" - schon beginnt die Aufnahme.
Navigieren in der Timeline
Pinnacle Videospin verfügt über die Funktion einer automatischen Cliperkennung. Der aufgenommene Film wird automatisch in Clips unterteilt. Dazu benutzt das Programm die Punkte auf dem DV-Band, an denen die Aufnahme gestartet und gestoppt wurde. Das spart Zeit und hilft beim schnellen Bearbeiten. Um importierte Mediendateien zu bearbeiten zieht der Anwender die benötigten Medienstücke per Drag-and-drop in die Timeline.
Video-Anleitung: Filme bearbeiten mit Pinnacle Videospin
Die Navigation innerhalb des ausgewählten Filmmaterials übernehmen die Richtungstasten. Ein Knopfruck genügt, und das Programm wechselt zum nächsten Videostück. Die Tasten "+" und "-" ändern den Vergrößerungsfaktor für die Timeline, etwa um Effekte und Übergänge framegenau zu positionieren.
Für schnellen Zugriff auf eine bestimmte Stelle der Timeline genügt ein Mausklick im oberen Bereich der Leiste, und der Clipmarker springt an die gewünschte Position. Als Alternative helfen die Pfeilsymbole am Vorschaumonitor bei der framegenauen Positionierung des Markers.
Schneiden und bearbeiten
Wie die meisten Schnittprogramme bietet Pinnacle Videospin zwei Verfahren, um Videoclips in der Timeline zu bearbeiten. Um unerwünschte Szenen aus den Clips zu entfernen, navigiert der Nutzer zu der Stelle, an der der Schnitt gesetzt werden soll. Nach Betätigung der "Rasierklingen"-Schaltfläche rechts oberhalb der Timeline, teilt das Programm den Filmabschnitt in zwei Clips. Danach genügt ein Rechtsklick auf die unerwünschte Szene, und das Programm gestattet per Dialogfeld das Löschen mit oder ohne Lücke. Beim "Löschen ohne Lücke" fügt die Software den nach der Schnittstelle folgenden Abschnitt ohne Zwischenraum in die vorhergehende Szene ein.
Als zweites Bearbeitungswerkzeug bietet sich das Verschieben der Clipränder an. Diese Methode erlaubt den passgenauen Schnitt einer Szene, im Fachjargon "Trimmen" genannt. Dazu fährt der Nutzer mit der Maus über die Clipanfänge oder -enden. Das Programm zeigt dabei blaue Pfeile an, die der Anwender mit gedrückter Maustaste nach rechts oder links zieht, um den Abschnitt zu verlängern oder zu kürzen. Bildübergänge, Titel und Audioeffekte zieht der Anwender auf die gleiche Weise per Drag-and-drop an die gewünschte Stelle in der Timeline.
Filme erstellen
Sobald Szenen, Titel und Übergänge den Vorstellungen des Hobbyregisseurs entsprechen, hilft der Reiter "Film erstellen" im Programmfenster unterhalb des Kontextmenüs beim Erstellen der gewünschten Datei. Auf Wunsch speichert Pinnacle Videospin den fertigen Film als Datei auf der Festplatte, alternativ lädt das Programm das Video auch auf eine der Webseiten Yahoo! Video oder Youtube. Dazu muss der Anwender allerdings über ein gültiges Benutzerkonto der entsprechenden Seite verfügen.

Pinnacle VideoSpin: Für das Speichern auf Festplatte bietet Pinnacle Videospin verschiedene Dateitypen und Einstellungen an.
Für das Speichern auf Festplatte bietet Pinnacle Videospin verschiedene Dateitypen und Einstellungen an. Nach dem Auswählen des passenden Videoformats genügt ein Klick auf "Datei erstellen", schon öffnet sich das Dialogfenster für den Speicherort. Sobald der Anwender Dateiablage und -namen bestätigt hat, erstellt das Schnittprogramm den fertigen Film.
Fazit
Pinnacle Videospin bietet sich als komfortable Arbeitshilfe für Anwender an, die ohne großen Aufwand kleine Filme erstellen wollen. Nach wenigen Arbeitsschritten landen die fertigen Videodateien auf der Festplatte oder im Internet. Die Software ist einfach zu bedienen und benötigt keine große Einarbeitungszeit.
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Allerdings sorgt das "Verfallsdatum" des mit gelieferten Codec-Packs dafür, dass der Anwender gut zwei Wochen nach Installation zu anderen Codec-Lösungen greifen muss. Außerdem bietet die Freeware-Version keine Videoeffekte. Der Hersteller bietet entsprechenden Plug-ins nur gegen Gebühr an.
Als kostenlose Alternative bietet sich Avidemux an. Das Programm beherrscht die gängigsten Video-Formate und stellt einige Effekte zur Verfügung. Dafür fordert die englischsprachige Anwendung eine etwas längere Eingewöhnungszeit.
- Download: Pinnacle VideoSpin
- Download: VideoSpin
- Die beste Video-Freeware: Filmschnitt und Videobearbeitung
- Software-Test: Pinnacle Studio HD 14 Ultimate Collection
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Links zum Thema
- Anleitung: Videos bearbeiten mit Avidemux
- Freeware-Download: Avidemux
- Freeware-Download: Pinnacle VideoSpin