Tipps zum Umgang mit Computer und Internet im Klassenzimmer

  • Verwenden Sie Anti-Spyware- und Anti-Viren-Programme, die automatisch aktualisiert werden.
  • Richten Sie für die Schüler/innen Benutzerkonten mit eingeschränkten Berechtigungen und den entsprechenden Jugendschutzeinstellungen ein. Weitere Informationen dazu finden Sie unter www.saferinternet.at/themen/computersicherheit.
  • Stellen Sie eine Suchmaschine speziell für Kinder (z. B. www.blinde-kuh.de) oder einen Bildungsserver (z. B. www.vs.schule.at) als Startseite im Internetbrowser ein. Legen Sie gemeinsam mit den Schüler/innen Bookmarks (auch „Lesezeichen“ oder „Favoriten“ genannt) an.
  • Aktivieren Sie die „SafeSearch“: Bei Google klicken Sie rechts oben auf „Optionen“ (Zahnradsymbol) und aktivieren in den „Sucheinstellungen“ „SafeSearch“. Bei Bing klicken Sie rechts oben auf „Einstellungen“ und wählen „SafeSearch“ aus. Bedenken Sie, dass Kinder die Einstellung auch wieder deaktivieren können.
  • Werden im Unterricht Programme verwendet, bei denen jedes Kind ein eigenes Passwort benötigt, sollten Sie die Liste aller Passwörter verwalten. Vergeben Sie keine Passwörter wie z. B. „VornameNachname“. Die Kinder finden das schnell heraus und Missbrauch ist sehr leicht möglich. Besprechen Sie mit den Kindern, wie ein sicheres Passwort aussieht und warum Passwörter geheim gehalten werden sollen. Hilfreiche Lernmittel für Ihren Unterricht: das Video „Bit & Byte Show“ zum Thema „Passwortschutz“ unter www.youtube.com/saferinternet.at und die Broschüre „Safer Surfing – Tipps & Tricks zum sicheren Umgang mit dem Internet“ ab Seite 23 unter www.saferinternet.at/broschuerenservice.
  • Achten Sie auf die Reaktionen der Kinder: Verhalten sich die Kinder beim Arbeiten am Computer auffällig, sollten Sie einen kurzen Blick auf den Bildschirm werfen. Immer wieder sehen sich Kinder als Mutprobe Websites mit ungeeigneten Inhalten an. Solche Inhalte können bei Kindern im Extremfall traumatische Auswirkungen haben. Für Kinder kann es schwer sein, sich dem Gruppendruck zu entziehen und dafür zu sorgen, dass diese Inhalte gestoppt werden. Hier braucht es das Einschreiten einer erwachsenen Person.
  • Kontrollieren Sie gemeinsam den Browserverlauf (auch „History“ oder „Chronik“ genannt). Die Kinder lernen dadurch, dass man beim Surfen Spuren im Internet bzw. am Computer hinterlässt.
  • Vereinbaren Sie gemeinsam Regeln, wie etwa: Keine Weitergabe persönlicher Daten wie Adresse, Handynummer oder Passwörter. Wenn nach persönlichen Daten gefragt wird (z. B. bei der Registrierung auf einer Website), immer mit einer erwachsenen Person absprechen. Verhalten gegenüber anderen: Wenn man Fotos veröffentlichen möchte, abgebildete Personen vorher um Erlaubnis fragen.
(Safer Internet Handbuch - www.saferinternet.at)
Zuletzt geändert: Sonntag, 30. Oktober 2011, 15:24